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Vorstand des Oberlinhaus begrüßt Transparenz

15.12.2017
Angesichts der Berichterstattung in den Medien und der Pressemitteilung des Potsdamer Oberbürgermeisters Jann Jakobs, begrüßt das Oberlinhaus die von ihm geforderte Transparenz.

Einige Sachverhalte zu den Kooperationsgesprächen wurden aus Sicht des Oberlinhaus nicht korrekt dargestellt.

Im Oberlinhaus gibt es Verständnis über die Verärgerung des Oberbürgermeisters, offensichtlich ist er über verschiedene Sachverhalte des Kooperationsprojektes nicht korrekt informiert worden.

Initiative der Kooperationsgespräche

Die Aussage, die Initiative zu den Kooperationsgesprächen sei vom Oberlinhaus ausgegangen und würde im Zusammenhang mit angeblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Oberlinklinik stehen, ist falsch. Gemäß dem aktuell gültigen Landeskrankenhausplan verfügt die Oberlinklinik über den Versorgungsauftrag für Orthopädie im Versorgungsgebiet Potsdam. Beim Klinikum Ernst von Bergmann ist im Landeskrankenhausplan verzeichnet, dass die Orthopädie in Kooperation mit der Oberlinklinik erfolgen soll. Auf Basis dieses Auftrages des MASGF an das Klinikum wurden die Kooperationsgespräche aufgenommen. Ziel der Kooperationsgespräche war es, unter Aufrechterhaltung der guten Wettbewerbsposition beider Häuser, im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie zusammen zu arbeiten. Im Zuge des Projektes wurde auch über mögliche Beteiligungen gesprochen. Die Verhandlungsparteien im Oberlinhaus haben von Anfang an signalisiert, dass eine Mehrheitsbeteiligung an der Oberlinklinik ausgeschlossen sei und der Umfang der Kooperation auch durch einen verbindlichen Vertrag geregelt werden könnte. Eine Diskussion über Größenverhältnisse von Partnern ist in diesem Kontext irrelevant, da es keine Verhandlungen über eine Fusion beider Häuser gab.

Zweite Geschäftsführung

Die Aussage, das Oberlinhaus hätte in der Kooperation eine dauerhafte zweite Geschäftsführung durch das Klinikum Ernst von Bergmann in der Oberlinklinik nicht akzeptiert, ist falsch. Eine rechtliche Prüfung hat ergeben, dass das Konstrukt einer dauerhaften zweiten Geschäftsführung durch das Klinikum gegen geltendes Kartellrecht verstößt. Der Termin am 4. Dezember 2017 sollte dazu dienen zu besprechen, wie angesichts dieser rechtlichen Prüfung nun weiter verfahren werden soll.

Verhandlungen mit privaten Interessenten

Die Gerüchte, dass die Oberlinklinik mit privaten Interessenten verhandelt, können wir zurückweisen. Das Oberlinhaus wäre dankbar für einen Hinweis, welche Interessenten dies sein sollten.

Kompensationen

Es ist richtig, dass der Oberbürgermeister im Gespräch am 4. Dezember 2017 Kompensationen für einen Anteilsverkauf der Oberlinklinik angeboten hat. Da das Oberlinhaus einen Verkauf aber umgehend zurückgewiesen hat, sind diese Kompensationsangebote vollkommen irrelevant.

Beratung mit Gremien

Der Vorstand hat die von Herrn Jakobs benannten "Handlungsoptionen" mit dem Aufsichtsrat besprochen, dieser hat bekräftigt, dass die Oberlinklinik nicht zum Verkauf steht.

Angebliche Aussage der "feindlichen Übernahme"

Im Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung am 13. Dezember 2017 sagte Herr Matthias Fichtmüller, Theologischer Vorstand: "(...) für mich macht es den Eindruck, als solle das hier in Richtung einer feindlichen Übernahme gehen (...)". Der Oberbürgermeister wurde nicht direkt der feindlichen Übernahme bezichtigt.

Folgende Eindrücke führten zu der getroffenen Aussage:

- In konstruktiven Kooperationsgesprächen, die stets auf Augenhöhe und mit großem gegenseitigem Respekt geführt wurden, wird plötzlich der Wunsch einer Übernahme von 51 % der Anteile an der Oberlinklinik geäußert.

- Während laufender Kooperationsgespräche wird der ehemalige Geschäftsführer der Oberlinklinik im Ernst von Bergmann Klinikum angestellt.

- Kurz bevor der Wunsch der Übernahme von 51 % der Anteile geäußert wurde, bittet der Ärztliche Direktor der Oberlinklinik um kurzfristige Vertragsauflösung und äußert umgehend öffentlich, schon beim Ernst von Bergmann Klinikum unterschrieben zu haben. Die Motivation eines hochqualifizierten Orthopäden an ein Klinikum ohne Versorgngsauftrag für Orthopädie zu wechseln, ist dem Oberlinhaus unklar.

- In den Räumlichkeiten des Klinikums Ernst von Bergmann wurde eine undurchsichtige "Informationsveranstaltung" abgehalten, hier hat der bei der Oberlinklinik unter Vertrag stehende Ärztliche Direktor gesprochen. Angeblich wurden Mitarbeitende der Oberlinklinik zum Wechsel des Arbeitgebers angesprochen.

Das Oberlinhaus teilte dem Oberbürgermeister, dem Aufsichtsratsvorsitzenden und der Geschäftsführung des Klinikum Ernst von Bergmann am 13. Dezember 2017 offiziell mit, dass diese Entwicklungen als Vertrauensbruch gewertet werden und die Kooperationsgespräche in diesem Projekt beendet sind.





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